Christen rücken noch näher zusammen
Die Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen in Villingen und Schwenningen fusionieren. Delegierte machen Weg freiVillingen-Schwenningen (pm) Die Delegierten von zwölf christlichen Gemeinden haben der Fusion der beiden Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK) zugestimmt und somit den Weg zu einer noch engeren Zusammenarbeit frei gemacht, wie die katholische Seelsorgeeinheit Villingen mitteilt.
Der Kirchenpavillon auf der Möglingshöhe, die „Nacht der offenen Kirchen“ oder die Kirchentage waren gemeinsam getragen, doch nun wurde eine gemeinsame Vorstandschaft gewählt, bestehend aus Pfarrerin Lisa Bender (Evangelisch, Villingen), Werner Hoos (Katholisch, Schwenningen), Dietmar Döring (Evangelisch-Methodistisch, Villingen-Schwenningen), Erzpriester Dimitrios Katsanos (Griechisch-Orthodox, Villingen-Schwenningen) sowie Pastoralreferent Gunter Berberich (Katholisch, Villingen).
Zu den Zielen der ACK gehören demnach die stärkere Vernetzung unter den Gemeinden sowie die gemeinsame Feier von Gottesdiensten und die gegenseitige Unterstützung. Zudem bestehe die Möglichkeit, gemeinsam in der Öffentlichkeit aufzutreten und auch als Ansprechpartnerin der Stadt gegenüber Gemeinden in beiden Stadtbezirken zu vertreten. Auch die Friedenserklärung der Religionen in VS ging auf eine Initiative der ACK zurück, und jüngst fand ein interkulturell-christliches Friedensgebet mit Beiträgen in verschiedenen Muttersprachen statt.
Die nächste Veranstaltung der ACK ist die ökumenische Nikolausvesper am 7. Dezember um 18 Uhr in der Serbisch-Orthodoxen Kirche (Unterer Dammweg 6, Villingen). Davor besteht um 17 Uhr die Möglichkeit für eine Führung in der reich bemalten Kirche.
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