Unterm Kirchendach oder Sternenhimmel: Waldkircher Kirchen öffnen sich auch mit ungewöhnlichen Formaten
Klassisch gottesdienstlich oder in anderer Form öffneten in der Nacht zum Sonntag zehn Waldkircher Kirchen. Ein Angebot galt besonders Mutigen. 2 min Sylvia SredniawaNach neun Jahren Pause fand in der Stadt Waldkirch wieder eine Nacht der offenen Kirchen statt. In allen Stadtteilen wurde in evangelische und katholische Kirchen eingeladen. Dabei waren die gewohnten Gottesdienstformate eher die Seltenheit, im Mittelpunkt standen Mitmachangebote. Besonders hoch hinaus konnte man mit Gottvertrauen und Mut in der St.-Josef-Kirche in Kollnau: Hier hatte die Bergwacht eine Slackline und Sicherungsseile von Empore zu Empore gespannt, so konnte man, wenn der Balanceakt dafür noch die Nerven ließ, die Kirche mal aus einem völlig neuen Blickwinkel erlebte. Wer sich das nicht traute, durfte sich ermutigende Sprüche von einer Stellwand mitnehmen.
Unweit davon hatte sich die evangelische Gemeinde mit Hilfe eines Projektors den Sternenhimmel in die Paul-Gerhardt-Kirche geholt – in dieser besonderen Atmosphäre wurde gesungen und Geschichten erzählt, und vor der Tür loderte ein kleines Feuer zum Punsch. Bei der evangelischen Jugend in Waldkirch wurde ein Film gezeigt. In St. Margarethen hatte das Gemeindeteam interaktive Elemente mit Stationen vorbereitet. Musik oder Gesang erfüllten die St. Sebastian- und die Bläsi-Kapelle sowie nach Einblicken des Betreuungsvereins des SkF in dessen Arbeit auch die Stadtkapelle. Friedensgebete und -lieder erfüllten Mariä Heimsuchung in Suggental. In St. Martin in Siensbach und St. Pankratius gab es eine Eucharistiefeier und eine eucharistische Anbetung. Ein ökumenischer Gottesdienst von 23.15 bis Mitternacht bildete den Abschluss.
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