Klärende Worte zu ekiba 2032
Von hohem Kirchenvertreter werden klärende Worte erwartet, der Prälat Marc Witzenbacher bezieht Stellung zur neuen Kirchenstruktur. Klatt Jörg-DieterBad Dürrheim-Oberbaldingen Viele Menschen der Region machen sich Sorgen um die Zukunft der Kirchenlandschaft im südlichen Kreisgebiet. Mit dem Anstoßen des Strategieprozesses ekiba 2032 hat die Badische Landeskirche bei Kirchenmitgliedern und hauptamtlichen Mitarbeitern manche Sorgenfalte auf die Stirn getrieben.
Um die Nebelschwaden des Prozesses zu lichten, wird es am Sonntag, 10. November, einen gemeinsamen Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Bad Dürrheim und der Kirchengemeinde Oberbaldingen in der Bad Dürrheimer Johanneskirche geben.
Die Pfarrer Bernhard Jaeckel und Pfarrer Jonathan Richter laden zu diesem Gottesdienst ein. Zu diesem wird auch der sich noch recht neu im Amt befindliche Prälat für Südbaden, Marc Witzenbacher, erwartet. In der kirchlichen Hierarchie steht ein Prälat zwischen der Landesbischöfin und den Dekanen der Kirchenbezirke. Prälat Marc Witzenbacher ist für die Region Südbaden zuständig.
Der Strategieprozess ekiba 2032 betrifft nicht nur die Personalsituation sondern auch die kirchlichen Gebäude. Auf der Ostbaar steht das Kirchengebäude in Biesingen auf der Liste der Gebäude, die in Zukunft nicht mehr mit landeskirchlichen Geldern er- und unterhalten wird. Aber auch die Pfarrerstellen werden in Zukunft deutlich weniger werden, so dass der Pfarrer vor Ort nicht mehr die Regel sein wird. Der Kirchenbezirk Villingen wurde bereits in drei Kooperationsräume aufgeteilt.
Der Gottesdienst am 10. November soll mögliche künftige Kooperationen im Kooperationsraum Süd zwischen den Gemeinden beispielhaft dokumentieren. Pfarrer Jonathan Richter ergänzt: „Im Anschluss an den Gottesdienst besteht beim Kirchenkaffee die Möglichkeit mit Herrn Witzenbacher ins Gespräch zu kommen. Eine gute Gelegenheit, ihn kennenzulernen und ihn auch auf die uns belastenden Strukturreformen sowie die Fragen der Zukunft evangelischer Kirche anzusprechen.“
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