Schwarzwälder Bote Villingen, 04.10.2024

 

Glaube im Einklang: zwei Orte feiern ein Fest

Zwei Orte, eine Kirche, ein Jubiläum – auf diesen Nenner lässt sich die Geburtstagsfeier der Jakobusgemeinde bringen.

Niedereschach/Dauchingen Zum Abschluss des Festtages anlässlich des 40-jährigen Bestehens der evangelischen Jakobusgemeinde Niedereschach, Dauchingen und Weilersbach wurde am vergangenen Sonntagabend im evangelischen Gemeindezentrum in Niedereschach ein feierlicher von Pfarrer Peter Krech zelebrierter Abschlussgottesdienst gefeiert.

Begonnen hat der Festtag bereits am Vormittag mit einem Gottesdienst in Dauchingen. Von dort wurde, verbunden mit einer Zwischeneinkehr bei der Familie Schleicher im Längental, nach Niedereschach gewandert. Der Gottesdienst am Abend wurde vom evangelischen Kirchenchor unter der Leitung von Dirigent Hartmut Lübben umrahmt. Die Festpredigt hielt Pfarrer Peter Krech, der sich freute, dass auch sein katholischer Amtsbruder Frederik Reith, Niedereschachs Bürgermeister Martin Ragg und Alt-Bürgermeister Otto Sieber den Weg ins Gemeindezentrum gefunden hatten.

Zwei Orte ticken ähnlich

Ragg übermittelte die Grüße der politischen Gemeinde und ging darauf ein, dass die Dauchinger und die Niedereschacher „ähnlich ticken“ und nicht nur auf kirchlicher, sondern auch auf kommunalpolitischer Ebene bestens harmonieren und zusammenarbeiten.

Pfarrer Reith benannte auf die Ökumene bezogen ebenfalls Beispiele der vorhandenen ökumenischen Verbundenheit und spannte sinnbildlich den Bogen bis hin zum Jakobusweg. Auch dort seien katholische und evangelische Christen oft gemeinsam auf dem Weg. Auch Pfarrer Peter Krech schätzt dieses gemeinsame Miteinander der Dauchinger und der Niedereschacher: „Unsere beiden Kirchen haben etwas Bescheidenes und fügen sich in den Ort ein, ohne ihn zu dominieren.“ Zudem ging er, einen Kirchenmann zitierend, darauf ein, dass in der heutigen Zeit viele Menschen aus einer vielleicht „alt gewordenen Kirche mit Falten“ austreten und die „alte Dame Kirche“ gut daran täte diesbezüglich aufzuwachen.

Die Fürbitten, in denen auch auf ganz aktuelle Weltereignisse eingegangen wurde, sprach Krech zusammen mit Renate Meinhardt vom Ältestenkreis der Jakobusgemeinde.

Eine Herzensangelegenheit

Der Vorsitzenden des Ältestenkreises der Jakobusgemeinde, Sigrid Steiner, war am Ende des Gottesdienstes eine Herzensangelegenheit allen zu danken, die sich im Laufe des Tages eingebracht und zum Gelingen des Festtages beigetragen haben. Im Anschluss waren alle zu einem gemütlichen Beisammensein in und vor der Kirche eingeladen.