Erster Gottesdienst nach Umbau
Kirche: Dekan Ralph Hartmann predigt am ersten Advent in der Konkordienkirche
Mannheim. Ein halbes Jahr nachdem die City-Kirche Konkordien wegen Bauarbeiten geschlossen wurde, wird dort wieder ein Gottesdienst im Kirchenraum gefeiert: Am ersten Advent, 1. Dezember, um 11 Uhr hält Dekan Ralph Hartmann eine Predigt mit dem Titel „Mehr Esel wären gut“. Das teilt die Pressestelle der Evangelischen Kirche in Mannheim mit.
Die CityKirche Konkordien wurde Ende Juni 2024 geschlossen, um sie zur zentralen Veranstaltungskirche des Stadtkirchenbezirks Mannheim zu machen. Für die Baumaßnahmen wurden rund eine Million Euro zur Verfügung gestellt, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.
Noch sei nicht alles fertig im Innenraum: Die Orgel sei noch eingepackt, die Veranstaltungstechnik soll bis Mitte Dezember fertig installiert sein. Doch Dekan Hartmann sei es wichtig, in dieser zentralen Kirche gleich zu Beginn des neuen Kirchenjahrs, das mit dem ersten Advent beginnt, einen Gottesdienst zu feiern, wird in der Mitteilung betont. Während der Bauphase fanden die Gottesdienste im Turmsaal statt.
„Es ist für mich etwas Besonderes, in der CityKirche Konkordien, die ja auch die Dekanskirche ist, den allerersten Gottesdienst nach der Bauphase zu halten“, freut sich der Dekan. „Denn mit dieser großen Investition in dieses Gebäude setzen wir ein starkes Zeichen in die Stadtgesellschaft: Wir investieren in die Zukunft und schaffen Kirchenräume, die ihre Geschichte wahren und zugleich den heutigen Erfordernissen entsprechen und so noch einladender werden.“
Die größte Maßnahme betraf den Boden im Innenraum. Es galt, ihn barrierefrei zu gestalten. Denn der dort verlegte rotbraune Holzboden war einige Zentimeter erhöht. Nun ist der Holzboden entfernt und die 190 Quadratmeter große Fläche durch einen Sicht-Estrich mit hellem Farbton ersetzt worden.
Auf der nun stolperfreien Innenraumfläche können sich die Besucherinnen und Besucher frei bewegen, ob mit Rollator oder Rollstuhl zu Gottesdiensten oder in der Vesperkirche oder mit Tanzschuhen bei einem der geplanten Ballabenden, heißt es in der Mitteilung.
Neue Stühle und moderne Technik runden das Konzept ab
Zum Gesamtpaket der Maßnahmen gehören auch neue Stühle, die die Gemeinde sorgfältig ausgesucht hatte. Mehrere Modelle standen in der Kirche für Besucherinnen und Besucher zum Probesitzen bereit. Die Rückmeldungen der Gäste seien in die Entscheidung für das Sitzmöbel mit eingeflossen. Wer am ersten Advent zum Gottesdienst kommt, kann die neuen Stühle selbst ausprobieren.
Es sei auch dringend erforderlich gewesen, die medientechnische Ausstattung zu verbessern. So gibt es künftig eine neue Lautsprecheranlage und die Möglichkeit, Großbildprojektionen auf eine Leinwand, die rund sechs mal drei Meter misst, zu bringen. Strahler verbessern zudem die Beleuchtung im Innenraum der Kirche.
„Für uns werden Träume wahr. Viele Menschen werden in unserer Kirche wunderbare unerwartete Dinge erleben“, strahlt Pfarrerin Ilka Sobottke. Bis Mitte Dezember sollen die letzten Arbeiten abgeschlossen und auch die Orgel wieder ausgepackt sein, heißt es abschließend in der Pressemitteilung. kur/red