Schwarzwälder Bote Donaueschingen, 24.09.2024

 

Diakonie bekommt Geldregen

Die evangelische Kirchengemeinde Oberbaldingen ist eine lebendige Gemeinde mit vielen Aktivitäten. Jetzt gab es Geld für den Diakonieverein ambulant Schwarzwald-Baar. Breiner-Zährl Renate

Bad Dürrheim-Oberbaldingen Pfarrer Jonathan Richter führte durch das Programm beim Seniorenmittag im Gemeindehaus mit einer kurzen Ansprache, Liedern und Gebet. Den „Geburtstagskindern“ gratulierte Waltraud Fritsche. Danach leitete der Pfarrer über zu dem Höhepunkt des Nachmittags. Der Diakonieverein ambulant Schwarzwald-Baar, erhielt eine Spende von der Kirchengemeinde Oberbaldingen in Höhe von 2000 Euro.

Jonathan Richter überreichte die Spende an die fachliche Vorständin und Pflegedienstleitung des Diakonievereins ambulant Schwarzwald-Baar, Susanne Pinkerton. Der Pfarrer betonte die langjährige und historisch gewachsene Verbundenheit mit dem Verein.

Gegründet wurde am 1. Januar 1900 der „Diakonieverein der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Dürrheim Oberbaldingen” als Krankenpflegeverein. Dort liegen die Wurzeln der engen Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Oberbaldingen.

In mehreren Schritten erfolgte die Zusammenlegung der Diakoniestationen Villingen-Schwenningen, Trossingen und Tuttlingen. Heute ist der Diakonieverein Schwarzwald-Baar der größte ambulante Pflegedienst im Schwarzwald-Baar-Kreis und im Kreis Tuttlingen. Der Verein bietet ein breites Spektrum unterschiedlicher Versorgungsleistungen rund um die Pflege Zuhause.

Susanne Pinkerton nutzte die Gelegenheit den Senioren die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kirchengemeinden und die Leistungen des Vereins darzustellen. „Das Leistungsspektrum umfasst die hauswirtschaftliche Betreuung, Körperpflege, Hilfe im Haushalt und Unterstützung bei Arztbesuchen. Auch Tagespflege und Betreuung zu Hause, auch für Angehörige, wird angeboten.

Das Leistungsspektrum des Vereins ist sehr breit und wird individuell vereinbart“, wie Susanne Pinkerton in ihrem Vortrag ausführte. Sie hob hervor, wie wichtig es ist als „Attraktiver Arbeitgeber passende Weiterbildung anzubieten, weil viele Mitarbeiter in Rente gehen werden.“ Nahe Zukunftsthemen wie die Digitalisierung in der ambulanten Pflege unterstützend genutzt werden kann, wurde thematisiert.

Christoph Kalisch ein Mitglied des Diakonievereins Oberbaldingen betonte die Verbundenheit mit dem Diakonieverein und die nützliche Mitgliedschaft. Er wies darauf hin, das entstehende Kosten, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden, von dem Diakonieverein bis zu 25 Prozent bezahlt werden.

Wer die Nachbarschaftshilfe des Vereins Herz und Hand in Anspruch nimmt, wird als Mitglied mit einem Euro pro Stunde unterstützt. Mitglied kann jeder werden, der seinen Wohnsitz im Gebiet Oberbaldingen hat. Beratung zur ambulanten Pflege bietet die evangelische Sozialstation in Bad Dürrheim, Viktoriastraße 7, an.